Yoga als Ergänzungstraining für mehr Kraft

Kraft Tanken mit Yoga
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Ganz ehrlich: Früher habe ich Yoga(laut Wikipedia eine indische Philosophie aus körperlichen und geistigen Übungen ;)) immer eher als Freizeitbeschäftigung für die Damenwelt gesehen. Und diese Bestand in meinen Augen auch hauptsächlich aus gemütlichem Stretching. Meine ersten Erfahrungen in einem Yogastudio haben diese Sichtweise sogar bestätigt, doch als mich eine Freundin in eine neues Yogastudio mitnahm wurde ich eines besseren belehrt….

Alles begann damit, dass meine langjährige Kumpel-Freundin Anna mir immer wieder von ihren anstrengenden Yogaeinheiten erzählte und ich diese Geschichten vermutlich ein paar Mal zu oft ins Lächerliche zog. Meine Meinung war: „Jaja, ich habe Yoga auch einmal ausprobiert. Wir hatten uns 1 Stunde lang gedehnt – zugegeben – das tat manchmal ein bisschen weh, aber Muskelkater oder andere echte Anstrengungserscheinungen gibt es dabei sicher nicht…“

Wenn Yoga zum Workout wird…

Als ich so etwas in der Art wohl einmal zu oft von mir gab, nahm mich Anna in ihr Yogastudio mit. Schon die Lehrerin hätte Warnung sein müssen, was gleich passieren sollte: Sie sah deutlich durchtrainierter aus, als die im anderen Yogastudio. Wie auch immer – von der leichten Dehnungseinheit waren wir hier weit entfernt.

Schon nach mehreren richtig anstrengenden Haltungsübungen spürte ich, dass mich am nächsten Tag ein Muskelkater erwarten würde. Zudem wurden mir ein paar Defizite in meiner Haltungsmuskulatur bewusst. Gleichzeitig wurde auch an der Flexibilität gearbeitet. Alles in allem musste ich Anna eingestehen: Das ganze erinnert eher an ein wohldurchdachtes Workout als an eine gemütliches Stündchen Stretching.

Mittlerweile bin ich selbst in dem Studio Mitglied, das seine Schüler so gut trainiert und nehme einmal die Woche an einem Kurs teil. Den Namen des Innsbrucker Studios möchte ich euch nicht vorenthalten, sondern lieber eine echte Empfehlung aussprechen. Er lautet: Vishnus Garden – Ihr findet die Website hier: http://www.vishnusgarden.com.

Ich muss zugeben, Yoga hat sich für mich als wirklich sinnvolles Ergänzungstraining zu meinen Lieblingssportarten Basketball und Ski fahren entwickelt. Ich habe eindeutig mehr Kraft aufgebaut und bin in Extrempositionen deutlich flexibler. Als Draufgabe (dafür habe ich aber etwas länger gebraucht, davor war es für mich eher Eso-Quatsch) bietet es dem Körper und Geist tatsächlich die Möglichkeit aktive Entspannung zu erhalten. Wir schon seien Grund haben, warum einige Mitglieder der deutschen Nationalelf im Fußball auch auf Yoga schwören…

Tipp: Lasst euch nichts aufquatschen, bevor ihr es richtig probiert habt

An die LeserInnen meines Blogs kann ich daher nur richten: Probiert es aus! Wenn ihr in Innsbruck wohnt, habe ich mein Studio schon empfohlen. Wenn ihr woanders wohnt, so gibt es sicherlich dort auch ein gutes Studio. Lasst euch aber beim ersten Mal nicht sofort einen Vertrag aufquatschen, sondern probiert es einmal bei einem Probetraining aus. Wenn dabei nur gedehnt wird, solltet ihr es meiner Meinung nach lassen. Das könntet ihr selbst auch…

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Yoga oder etwas Anderem gemacht? Dann fühlt euch frei, das Blog mit Kommentaren zu bereichern.

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Wandern im Kaiserwinkl: Gut verglichen war halb gezahlt und doppelt gewonnen

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Wie gestern in meinem ersten Blogbeitrag (Yeah!!!) versprochen, will ich euch künftig mit diesem Blog über ein paar Themen, die mich begeistern und Freizeitaktivitäten, Hobbys etc. auf dem Laufenden halten. Wenn ich meine, gute Tipps in Petto zu haben, dann will ich sie hier raushauen.

Soweit so gut, hier kommt schon der erste:

Wanderurlaub in Tirol muss nicht (sau)teuer sein, wenn du gut vergleichst

Das ganze ist irgendwie natürlich eine „no-na-net“-Aussage. Aber dazu muss ich folgendes sagen. Wandern – gerade jetzt im Herbst – ist einfach großartig. Die bunten Blätter fallen in den Tälern von den Bäumen, die Blumen auf den Wiesen zeigen sich zum letzten Mal im Jahr von ihrer farbenprächtigen Seite und man schwitzt nicht schon beim Losgehen, weil es unten in den Tälern keine 30 Grad mehr hat.

Soweit, so gut. Doch das Schwitzen wäre eine Sache – um die kommt man beim Wandern ja sowieso nicht umhin, die große Belastung für die Geldbörse ist eine viel schlimmere. Gerade in Tirol gibt es Hotels, die sich ihren Service schon ganz gut zahlen lassen, obwohl dieser oft gar nicht so umwerfend ist. 80+ Euro pro Nacht und Person in einem 4-Stern-Hotel sind meiner Erfahrung nach keine Seltenheit.

Da tendiert man schnell zu der Vermutung: Mir bleibt doch die Hütte. Den im Hotel Komfort brauche ich nicht und Hütten sind schön billig. Denkste! Billig oder günstig finde ich es nicht, wenn du in einem Schlafsaal (mit vielen anderen) locker einmal 20+ Euro hinlegst. Schnapsgestank und Lärm (Schnarchen, Darmgeräusche etc.) brauche ich dann doch nicht in dieser Menge. Das auf Hütten meist rudimentär gehaltene Frühstück ist um den Preis meist auch nicht dabei und kann schon mal locker 10+ Euro mehr kosten.

Die Lösung: Top 3-Sterne-Hotel zum Preis der Hütte mit Qualität von 4-Stern-Haus

Bei meiner letzten Wochenendtour im Kaiserwinkl habe ich daher einmal etwas Neues ausprobiert. Ich habe mir ein 3-Stern-Haus anstatt eines 4-Sterners ausgesucht. Dafür habe ich mir einfach auf einer der einschlägigen Hotelplattformen (in diesem Fall Holidaycheck.de, aber die Plattform wäre austauschbar gewesen) eines mit einer tollen Bewertung herausgesucht. Meine Kriterien: Es sollen so viele Bewertungen sein, wie man sie kaum noch faken kann und sie müssen mindesten 80 Prozent Weiterempfehlungen beinhalten.

Schnell bin ich dabei auf das Gästehaus Rottenspacher in Kössen gestoßen. 143 Bewertungen, 5,6 von 6 Punkten (note „sehr gut“) und 99 Prozent Weiterempfehlungen. Als ich die Website http://gaestehaus-rottenspacher.at/ ansurfte, konnte ich es gar nicht glauben. Der Eigentümer garantiert dort Bestpreis-Buchungen und es gibt Einzelzimmer ab 19 Euro mit Frühstücksbuffet.

Auf der Website verspach der Eigentümer nicht zuviel: Das Frühstücksbuffet lässt sich locker mit einem guten Buffet in einem 4-Sterne-Haus verlgeichen. Das Personal ist freundlich und die Zutaten waren alle wirklich frisch – toll. Auch das Zimmer hat mich – ehrlich gesagt – überrascht. Es war von normaler Größe (ich hatte das Komfortzimmer 23 m2, die Angabe stimmte sicher) und das Bett war wirklich superbequem. Also weit entfernt von Raststätten oder Jugendherberge-Standards, wie man sie oft hinter Pensionen im Drei-Stern-Bereich vermutet.

Und wo kann man dort wandern?

Rund um Kössen gibt es unzählige Wandermöglichkeiten. Der berühmte Wilde Kaiser lockt ebenso wie sein „zahmes“ Gegenstück, der Zahme Kaiser. Am besten ihr seht euch einmal hier um: http://www.kaiserwinkl.com/sommer/wandern.html

Was bleibt noch zu sagen?

Viel Spaß! Ich hoffe, ihr macht ähnlich gute Erfahrungen. Wenn ihr auch solche Preiskracher mit viel Komfort kennt, dann postet es doch bitte in die Kommentare. Ich freue mich auch darauf eure Tipps einmal auszuprobieren.